Vorteile einer Studienteilnahme

Zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten sind zwingend Studien notwendig, um den Nutzen zu beweisen. Die Durchführung dieser Studien wird sehr sorgfältig durch den Gesetzgeber überprüft und begleitet. Nur mit der Hilfe von vielen Patienten weltweit steht die Medizin aktuell an dem Punkt, vielen Erkrankten helfen zu können. Doch welche Vorteile beitet eine Studienteilnahme darüberhinaus speziell für sie? 

Glossar

doctor-563429_1920

Ihre Vorteile bei einer Studienteilnahme 

Ohne ausreichende Erfahrungen aus Studien wird kein Medikament oder neues Verfahren in der Standardbehandlung zugelassen. Daher sind Studien sehr wichtig, um neue Erkentnisse allen Patienten zukommen zu lassen. Mit der Teilnahme an einer Studie helfen sie mit, dass für eine Erkrankung neue Erkenntnisse und neue Behandlungsmethoden gewonnen werden. Sie persönlich profitieren von einer genauen Untersuchung, engmaschigen Betreuung, und haben zudem die Möglichkeit auf eine neuartige Behandlungsform. 

Der Ablauf der Studie, insbesondere die Länge, unterscheidet sich je nach Studie und wird bereits im Vorfeld genau festgelegt. Der Studienablauf wird ihnen genau durch ihr Studienzentrum geschildert. In dem Erstgespräch erhalten sie durch das Studienzentrum einen genauen Ablauf der Studie und es werden mit ihnen nochmals alle wichtigen Kritieren ihrer Erkrankung besprochen. Das Studienzentrum wird ebenfalls ihrem behandelnden Arzt / Hausarzt eine genaue Übersicht über die Studie zur Verfügung stellen. Somit sind alle Quellen informiert, die diese Daten für die Behandlung ihrer Erkrankung benötigen. Dieser Datenweitergabe an ihren Hausarzt können sie selbstverständlich auch beim Studienzentrum widersprechen. 

Eine klinische Studie ist Teil des Entwicklungsprozesses neuer Medikamente. Hierbei werden Sicherheit, Wirksamkeit und optimale Dosierung eines Wirkstoffes getestet.

Bei interventionellen Studien erhalten Probanden eine therapeutische Intervention, wie beispielsweise ein neues Medikament. Sie werden auch Therapiestudien genannt.

Klinische Studien bestehen aus vier aufeinanderfolgenden Phasen. Je später die Phase, desto größer die Probandenzahl.

Vergleichsstudien sind ein beliebtes Studiendesign. Hier werden Testgruppen mit Kontrollgruppen verglichen.

Eine Kontrollgruppe ist eine Probandengruppe, an der ein alternativer Wirkstoff oder ein Placebo getestet wird.

Eine Testgruppe ist eine Probandengruppe, an der der tatsächliche Wirkstoff getestet wird.

Randomisierung ist die zufällige Zuordnung der Patienten zur Testgruppe oder zur Kontrollgruppe.

Quellen